Fitnesstracker Bestenliste 2017

Die Überwachung seiner eigenen Aktivität ist nichts neues. Kleine Armbänder zeichnen Aktivität, wie Bewegung, auf. Bei Inaktivität erinnern sie einen daran, sich mal wieder zu bewegen.

Dieses Jahr gibt es aber einige Änderungen bei den Trackern. Sie bekommen immer mehr Smartwatch Funktionen. Sie können nun Herzfrequenzen Messen (einer sogar Blutdruck) und der Preis is gerutscht. Für grade mal 40 Euro bekommt man meinen Testsieger.

Testsieger: ROGUCI P1WK-Or-0323

Diese ist nach meinem aktuellen Dafürhalten ein Überflieger.
Das Design finde ich genial. Das Orange ist dynamisch und leuchtet schön aber doch unscheinbar. Man wird auf die Uhr angesprochen oder bekommt zumindest Blicke.
Ich habe sie die letzten Tage bei vielem getragen. Arbeiten mit dem Bohrhammer über Kopf: Uhr und ich waren komplett verstaubt. Duschen mit der Uhr und alles sauber. Sprich: Wasser und Staub ist kein Problem.

Das Aktivitätstracking ist sehr genau.
HR Messung über den Tag und auf Anforderung ist auch (im Vergleich mit einem Oximeter) sehr genau.
Und zu meiner Überraschung funktioniert auch die Blutdruckmessung. Habe parallel mit einer Unterarm Manschette nachgemessen. Fast gleich!
Ich wäre zwar vorsichtig, davon eine Medikation abhängig zu machen! Aber um ein Abdriften der Werte festzustellen: Super.

Die App „H Band“ auf dem AppStore fürs iPhone ist die Beste, die ich für Smartwatches kenne.
Übersetzung passt zu einem hohen Grad. Und es ist die einzige App, die Schlafunterbrechungen trotzdem zu einer Nacht rechnet.
Beispiel: Unser Baby schreit um 3 und muss wieder in den Schlaf gebracht werden. 20min Wachphase und dann weiterschlafen.
Selbst bei den Highend Geräten, ist die Nacht denn dort vorbei. Diese App zeigt die Wachphase und 2 Schlafphasen in der Nacht. Und natürlich auch die Schritte, die ich in der Zeit gemacht habe.

Geladen wird die Uhr über einen Halter, in den die Uhr eingehängt wird. Das ist gegenüber den Lösungen anderer Uhren, wo ein USB Lader im Armband versteckt ist, von Vor- und Nachteil.
Vorteil ist klar, dass das Armband durch das ständige stecken nicht kaputt geht. Nachteil aber, man muss den Lader mit in Urlaub nehmen.

2ter Platz: YAMAY Modell unbekannt

Ganze knapp hinter dem Ersten kommt dieser Yamay Tracker mit dem überragenden Multitouch Display. Zusätzlich sind es die kleinen Dinge, die diesen Tracker ausmachen.
Wie bei den teuren Modellen, hat das Armband in dem Ding, was den Schnippel hält einen kleinen Dorn. Dadurch verrutscht er nicht. Genial einfach.

Auch ist der Verschluß selbst nicht so ein Klapperteil, wie ich es bei anderen Trackern schon gesehen habe.

Aber überragend ist das Display. Ich habe mir vorher ein paar Videos angeschaut und andere Tracker. Viele hatten da einen Schwachpunkt und die Steuerung war kompliziert. Hier ist das nicht so.
Hoch und Runter wischen geht durch das Menü. Rechts und Links wischen durch die Tagesaktivitätsanzeige.

Im Menü kann man dann unendlich viel machen. Von der gezielten Aufzeichnung einer Aktivität (wie laufen) oder der Bedienung der Musik am Smartphone. Echt cool.

Die App bekommt man offiziell im Store und die verbindet sich auch mit Apples Health und meldet die Daten dahin.
Aber auch sonst, ist die App einfach und verständlich. Über diese kann man dann gleich noch mal viel mehr einstellen und sich zum Beispiel die Nachrichten seiner Chatprogramme auf den Tracker senden lassen.
Richtig lesen geht zwar nicht, man sieht aber ob es sich lohnt das Handy aus der Tasche zu holen oder ob man sich zeit lassen kann.

3ter Platz: YAMAY SW322

Die meisten Tracker haben nur einen Knopf (egal ob hart oder touch). Dieser hat wie die großen Marken, ein Touchdisplay.
Wischgesten von oben nach unten und rechts nach links haben unterschiedliche Funktionen. In den Settings (nach langem Drücken) sind sogar unterschiedliche Bereiche zu drücken. Das kenne ich noch von keinem Tracker.

Das Display ist toll aufgelöst, wenn auch unter Sonne schwer einzusehen.

Er hat die typischen Funktionen eines Activity Tracker . Über einen Bewegungssensor wird der Aktivitätsstatus ermittelt. Gehen, sitzen, laufen und das wird dann in Kalorien umgerechnet.
Über Bluetooth verbindet er sich bei mir zum iPhone. Die zugehörige App (gibts im AppStore und für Android) ist eine der besten LowCost China Apps für Tracker. Verständliche Übersetzung und gute Darstellung.

In der Preisklasse der Tracker ist der HR Messer in den Trackern enthalten. Ich habe diese mehrfach überprüft (mit einem Oximeter und auch Blutdruckmessgerät) und die Ergebnisse stimmen!

Das Laden und Armband passt gut zusammen. Weil der Tracker vom Armband umschlossen wird, kann dieser nicht gleich rausfallen, wenn das Armband ausleiert.

Sonst im Test

Viele verschiedene Modelle, die alle gut sind, aber nicht aus der Masse herausstechen, wie die Top 3.
So wäre zwar das Modell HR4 einer der besseren, aber die App dazu ist nicht tragbar.

Looser: YAMAY SW501

Im unteren Bereich der Uhr befindet sich ein Sensor (gekennzeichnet durch einen Fingerabdruck). Durch diesen steuert man die ganze Uhr lokal. Tippen und lange Drücken sind die einzigen 2 Befehle, die man der Uhr damit geben kann.
Das wird sauber erkannt.

Auch die Verbindung mit meinem iPhone 6s über Bluetooth geht einfach und über die App aus dem Appstore kann man die Daten der Uhr abrufen bzw. einige Sachen einstellen (Uhr, Schrittlänge…).
Die App ist in Deutsch aber in keinem guten. So steht „Tor“ für „Ziel“.

Sehr gut ist die Wasserdichtigkeit, wodurch man auch mit der Uhr duschen kann.
Über einen Klipp lädt man die Uhr über USB. Eine Ladung hält dabei gut eine Woche.

Negativ ist die Displayhelligkeit. Draussen fast nicht abzulesen.

Danke

Mein Dank geht an YAMAY DIRECT und Dax Hub Limited, welche mir einen Großteil der Tracker zur Verfügung gestellt haben.

 




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